Einstufungstest · Deutsch als Fremdsprache

Deutsch Einstufungstest

60 Fragen in Grammatik, Wortschatz und Lesen, dazu eine Schreibaufgabe, die automatisch korrigiert und benotet wird. Am Ende steht ein geschätztes Niveau von A1 bis C2 — ein guter Ausgangspunkt für die Kurs- oder Prüfungswahl.

ტესტი გერმანულ ენაზეა: 60 კითხვა და ერთი სამწერლო დავალება. ბოლოს მიიღებთ GER დონეს (A1–C2) და რეკომენდაციებს.

60 Fragen1 Schreibaufgabe60–70 MinutenA1–C2 Niveaus
A1
A2
B1
B2
C1
C2

Ihr Fortschritt wird nur in diesem Browser gespeichert. Ein Niveau gilt als erreicht, wenn Sie dort mindestens 60 % richtig haben und alle niedrigeren Niveaus ebenfalls erreicht sind.

Teil 1 · Grammatik

30 Fragen von A1 bis C2
1.

Ich aus Österreich.

2.

Das ist Tisch.

3.

wohnst du? – In Graz.

4.

Wir heute leider keine Zeit.

5.

Ich habe Bruder und zwei Schwestern.

6.

Gestern ich ins Kino gegangen.

7.

Ich gebe Mutter ein Geschenk.

8.

Ich bleibe heute zu Hause, ich krank bin.

9.

Berlin ist als Wien.

10.

Ich interessiere sehr für Musik.

11.

Wenn ich mehr Geld , würde ich um die Welt reisen.

12.

Das ist der Mann, ich gestern geholfen habe.

13.

Das Haus im Jahr 1900 gebaut.

14.

Ich freue mich schon das nächste Wochenende.

15.

Er hat mir gesagt, dass er morgen nicht kommen .

16.

Hätte ich das gewusst, ich dir natürlich geholfen.

17.

Trotz Regens fand das Konzert im Freien statt.

18.

Der Bericht muss bis morgen geschrieben .

19.

Er tut so, als er alles.

20.

Je länger ich in Wien lebe, besser gefällt es mir.

21.

Die Ergebnisse überraschten alle.

22.

Er sprach so leise, ihn niemand verstand.

23.

seiner Krankheit nahm er an der Sitzung teil.

24.

Es ist fraglich, ob sich dieser Plan lässt.

25.

Der Minister erklärte, er von dem Skandal nichts gewusst.

26.

Das Angebot verfällt, es sei denn, er sich bis morgen.

27.

sehr er sich auch bemühte, er schaffte die Prüfung nicht.

28.

Sie ist eine Kollegin, auf Urteil ich mich stets verlasse.

29.

Die Frist ist unter allen Umständen .

30.

Die bis Freitag Unterlagen liegen auf Ihrem Schreibtisch.

Teil 2 · Wortschatz

18 Fragen von A1 bis C2
31.

Das Gegenteil von groß ist .

32.

Die Schwester von meiner Mutter ist meine .

33.

Im Winter ist es oft .

34.

Kannst du mir bitte kurz deinen Stift ?

35.

Der Zug hat heute 20 Minuten .

36.

Ich muss beim Zahnarzt einen ausmachen.

37.

Er raucht nicht mehr. Er hat letztes Jahr mit dem Rauchen .

38.

Die Besprechung wurde auf nächsten Dienstag .

39.

Sie hat eine wichtige Entscheidung .

40.

Die neue Regelung hat großen auf die Verkaufszahlen.

41.

Trotz mehrerer Rückschläge gab das Team nicht .

42.

Wir müssen die Vor- und Nachteile sorgfältig .

43.

Seine Erklärung war so , dass niemand ihr folgen konnte.

44.

Mit seiner Bemerkung hat er genau ins getroffen.

45.

Sie hat eine besondere für Sprachen; sie spricht fünf fließend.

46.

Die Rede war voller : viele Worte, kaum Inhalt.

47.

Die Aussagen der beiden Zeugen sind ; sie können nicht beide stimmen.

48.

Nach dem Skandal musste der Minister seinen nehmen.

Teil 3 · Lesen

3 Texte mit je 4 Fragen

Text

Der Garten in der Mühlgasse

Vor drei Jahren lag hinter der alten Bibliothek in der Mühlgasse nur Müll. Die meisten Leute gingen vorbei, ohne hinzuschauen. Dann schrieb Anna Kovač, eine pensionierte Krankenschwester aus der Nachbarschaft, einen Brief an die Stadt. Sie fragte, ob die Anrainer auf dem Grundstück einen Gemeinschaftsgarten anlegen dürfen.

Die Stadt war einverstanden, aber unter einer Bedingung: Die Nachbarn mussten alles selbst organisieren. Zu den ersten Treffen kamen nur sechs Personen. Sie räumten den Müll weg, bauten Hochbeete aus Holz und sammelten Regenwasser vom Dach der Bibliothek.

Heute haben mehr als vierzig Familien ein kleines Beet im Garten. Jeden Donnerstag kommen Kinder aus der Volksschule nebenan und lernen, wie Gemüse wächst. „Die Tomaten sind schön“, sagt Anna, „aber das Beste ist, dass Leute, die seit zwanzig Jahren in derselben Straße wohnen, endlich miteinander reden.“

Text

Homeoffice: Was hat sich verändert?

Als im Jahr 2020 plötzlich die Büros schlossen, rechneten viele Führungskräfte damit, dass die Produktivität sinken würde. In der Praxis erwies sich das Bild als vielschichtiger. Mehrere Studien zeigten, dass Beschäftigte mit routinemäßigen Einzelaufgaben zu Hause oft mehr schafften, vor allem, weil der Arbeitsweg wegfiel und sie seltener unterbrochen wurden.

Dieselben Untersuchungen wiesen allerdings auch auf versteckte Kosten hin. Die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen nahm tendenziell ab, und besonders neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten Mühe, sich das informelle Wissen anzueignen, das man normalerweise nebenbei aufschnappt, wenn man Kollegen zuhört. Einige Ökonomen betonen, dass sich solche Effekte erst nach Jahren in den Zahlen zeigen; frühe Erfolgsmeldungen seien daher mit Vorsicht zu genießen.

Viele Organisationen haben sich deshalb für ein hybrides Modell entschieden. Statt zu fragen, ob Homeoffice gut oder schlecht ist, scheint die sinnvollere Frage zu sein, welche Art von Arbeit davon profitiert, gemeinsam an einem Ort erledigt zu werden, und welche nicht.

Text

Die Illusion des Wissens

Fragt man Menschen, wie gut sie einen Reißverschluss, eine Toilettenspülung oder ein Fahrrad verstehen, schätzen sich die meisten recht hoch ein. Bittet man sie jedoch, Schritt für Schritt zu erklären, wie das Ding tatsächlich funktioniert, bricht ihre Zuversicht meist in sich zusammen. Psychologen sprechen von der Illusion der Erklärungstiefe: Wir verwechseln die Vertrautheit mit einem Gegenstand mit dem Verständnis seines Mechanismus.

Diese Illusion ist nicht bloß ein Zeichen von Bequemlichkeit oder Eitelkeit. Im Alltag müssen wir selten wissen, wie etwas funktioniert; es genügt zu wissen, wie man es benutzt, und wir können uns auf das Fachwissen verlassen, das in anderen Menschen und in unserer Umgebung steckt. Wissen ist in diesem Sinne über eine Gemeinschaft verteilt, statt in einem einzelnen Kopf zu liegen.

Problematisch wird es, wenn diese bequeme Abhängigkeit auf Bereiche übergreift, in denen es darauf ankommt. Wer die stärksten Meinungen zu komplexen politischen Fragen vertritt, versteht diese nicht unbedingt am besten. Einige Studien legen nahe, dass Menschen spürbar gemäßigter werden, allein weil man sie bittet, eine politische Maßnahme im Detail zu erklären, statt ihre Position zu rechtfertigen. Das Gegenmittel liegt offenbar weniger im Anhäufen von Fakten als darin, behutsam mit den Grenzen dessen konfrontiert zu werden, was wir zu wissen glauben.

49.

Wie sah der Platz vor dem Garten aus?

50.

Was verlangte die Stadt von den Anrainern?

51.

Woher kommt das Wasser für den Garten?

52.

Was ist für Anna das wichtigste Ergebnis?

53.

Warum waren manche Beschäftigte zu Hause produktiver?

54.

Wem fiel das Homeoffice laut Text besonders schwer?

55.

Warum sind frühe Erfolgsmeldungen „mit Vorsicht zu genießen“?

56.

Was ist die Hauptaussage des letzten Absatzes?

57.

Was ist mit der „Illusion der Erklärungstiefe“ gemeint?

58.

Wie bewertet der Autor die Illusion im Alltag?

59.

Was wird über Menschen mit sehr starken politischen Meinungen angedeutet?

60.

Worin besteht laut letztem Satz das wirksamste „Gegenmittel“?

Teil 4 · Schreiben

Pflicht: mindestens 120 Wörter

Aufgabe

Manche Menschen meinen, dass man eine Sprache heute mit Apps und künstlicher Intelligenz besser lernt als in einem Kurs mit einer Lehrerin oder einem Lehrer. Wie sehen Sie das? Meinung, Gründe dafür und dagegen, mindestens eine eigene Erfahrung, Schluss. 150–200 Wörter.

0 Wörter · noch 120 bis zum Minimum